4. Top-Magazin Hofbräu Cup am 29.08.2009

by Alfred Koch

Gaby Hauptmann schreibt jetzt auch Golfgeschichte(n)

Marhördt zum dritten. Nach dem Gastspiel der Bogeys & Friends am 27. Juni und der Teilnahme am Noller-Cup (1. August) zog es einige Cracks aus Klaus Sattlers prominentem Golf-Aufgebot erneut in den fränkisch-schwäbischen Wald, um Image- und Kontaktpflege zu betreiben. Dies ist, wenn auch mit einer nur kleinen Auswahl, in vollem Umfang gelungen. Verlegerin Karin Endress vom Top-Magazin und Big Boss Gisbert Sattler von Stuttgarter Hofbräu hatten zum 4. Mal gemeinsam eingeladen – mit 107fachem Erfolg. Genau so viele schwangen die Schläger beim rührigen Golfclub Marhördt, darunter zehn Bogeys und fünf Begleiter(innen).

 

Für die sportliche Schlagzeile des Tages sorgte am 29.08.2009 in Abwesenheit des im Urlaub befindlichen Hausherrn Peter Noller allerdings eine Außenseiterin. Als Bestseller-Autorin ist Gaby Hauptmann in ihrer Branche seit Jahren ein Qualitäts-Begriff. Im Golf zählte sie bisher, nicht zuletzt auch aufgrund ihrer ausgewiesenen Stammvorgabe von 42, zum Kreis der Anfänger. Doch die Südbadenerin, die in Allensbach am Bodensee lebt, hat schnell dazu gelernt. In Marhördt stand sie zur allgemeinen Überraschung mit dem sensationellen Score von 51 Punkten ganz oben auf dem Leaderboard der Netto-Wertung. Womit sie ihr Handicap schlagartig auf 32 verbessert hat und somit auch im Golf endgültig „angekommen“ ist. Ein Grund mehr für Toto-Lotto-Pressechef Klaus Sattler, einer der erfolgreichsten deutschen Buchautrorinnen der Gegenwart herzlich zu gratulieren. Schließlich ist „man“ schon länger in Kontakt. Gaby Hauptmann hat immerhin zum 50-jährigen Lotto-Jubiläum 2008 einen bemerkenswerten Beitrag für die „Glücksmomente“ verfasst. Sie suchte den impotenten Mann fürs Leben und eine Handvoll Männlichkeit, beschrieb Yachtfieber, Hengstparade und 5-Sterne-Kerle, und kam auf den Gedanken, dass nur ein toter Mann wirklich ein guter Mann ist. Und ihr Erfolgsroman „Ran an den Mann“ von 2006 könnte für die Gegenseite als Aufforderung verstanden werden, die vorhandenen Kontakte zu vertiefen. Bekanntlich ist der weibliche Part bei den Bogeys seit Jahren unterrepräsentiert . . .

Doch zurück zum „Alltag“ von Marhördt: Nachdem Stefan Albrecht, der tags zuvor noch in Kirchheim-Wendlingen mit einer 71er-Runde groß aufgetrumpft hatte, wegen einer Schulterverletzung aufgeben musste, lieferten Otmar Scherer (28 Punkte) und Alex Pusch (26) die besten Brutto-Ergebnisse für die Bogeys. Dahinter folgte schon „Aufsteiger“ Georg Volkert, der 26 Brutto-Punkte hamsterte und mit 41 Netto-Punkten den viel beachteten zweiten Platz in Klasse II belegte. Zur insgesamt soliden Teamleistung trugen auch Harry Bodmer (23 Brutto/32 Netto), Klaus Sattler (23/36), Hans Michelberger (20/30), Roland Baisch (13/37), Gerhard Meier-Röhn (13/35) sowie Klaus-Dieter Sieloff (5/26) bei.

Die vier Bogeys-Damen zeigten ebenfalls Format, allen voran Susi Ettmayer, die mit 40 Netto (20 Brutto) glänzte und darüber hinaus auch noch den Sonderwettbewerb „Nearest to the Pin“ gewann. Genau im Handicap-Soll lag einmal mehr Gabi Rudel (36/16), dahinter Petra Davidowicz (32/17) und Linda Baisch (30/4). Sattler-Filius Niklas hatte Pech, dass seine 33 Netto nicht zum Puffer reichten, weil ihm letztlich die ungeliebte CSA-Wertung, wie auch allen anderen, überraschend einen Minus-Punkt bescherte.

Der Stimmung tat’s freilich keinen Abbruch. Und alle Bogeys waren sich einig: Im nächsten Jahr gibt’s wieder ein Stelldichein in Marhördt – vielleicht sogar mit Gaby Hauptmann…