Triple Bogey - 2019 Region Hohenlohe und Franken

Triple Bogey - 2019   Einkehr bei Ronny mit Charme und Esprit

Warum denn in die Ferne schweifen . . . dachte sich Bogeys-Inspirator Klaus Sattler bei der Planung fürs dritte „Triple Bogey“, einem Kurzausflug für langjährige Freunde und Gönner. Das Flair Park-Hotel Ilshofen, also mitten im „Ländle“, sprich Hohenlohe, war als Treffpunkt ausgeschrieben – und  33 „friends“ waren dem Aufruf gefolgt. Sie dürften es nicht bereut haben. Sonne satt sorgte schon bei der Ankunft für positive Einstimmung – und Ronny Mechnich, umtriebiger Hoteldirektor mit einem Faible für die Bogeys, zog mit Charme und Esprit alle Register, sodass sich alle in seinem feudalen Haus zwei Tage lang rundum wohl fühlten.

Die absoluten Höhepunkte waren natürlich die abendlichen Schlemmereien  – gewissermaßen als Vorbereitung auf die bevorstehenden Golf-Exkursionen an  den markanten Schauplätzen in Lichtenau und Heilbronn. Dem gut bürgerlichen Empfangs-Menü am Ankunfts-Sonntag mit Spanferkel und Zander folgte als Krönung der mundige Vier-Gänge-Montag mit exquisiter kulinarischer Weinprobe, die selbst verwöhnte Gaumen in Ekstase versetzte. Dazu gehörten Pulpo mit Aprikose, Zweierlei von der Ente, Färöerlachs mit Pfifferlingskrapfen – jeweils begleitet von erlesenen Weinen, die auf den Punkt passten.

Thomas Baumann, Chef der Schlosskellerei Affaltrach, ließ es sich nicht nehmen, neben dem Wein-Sponsoring auch noch kurz und verständlich die fachkundige Erläuterung zu übernehmen. Die weinselige Tour, musikalisch unterstützt vom Pfälzer Entertainer Diddi Brey, gipfelte in einem Trollinger Eiswein 2008, der zum Sommergarten-Dessert kredenzt wurde. Klaus Sattler war von diesem “Superservice“ derart begeistert, dass er den wortgewandten Wein-Experten spontan in den Freundeskreis der Bogeys aufnahm.

Tags zuvor waren die Bogeys-Friends bereits mit Digestivs der Pfedelbacher Brennerei Mozer „gedopt“ worden, darunter ein Haselnussgeist als besondere Spezialität. Allerdings schien die Wirkung nicht direkt auf Drive und Putt  ausgerichtet zu sein, denn auf der ersten Golfstation im mittelfränkischen Lichtenau-Weickershof, einem umweltfreundlich angelegten Meisterschaftskurs mit herber Natur, verschwand so mancher Ball im Unterholz der zahlreichen Büsche und Wälder. Triple-Bogeys waren an der Tagesordnung. Löbliche Ausnahmen: Hans Michelberger und Sandra Moll. Beide brachten respektable Ergebnisse ins Clubhaus und dominierten in der Bruttowertung. Die gemeinsame Hin- und -Rückfahrt im Reisebus von Bogeys-Freund Peter Kröper entschädigte für die Strapazen.

Bedeutend angenehmer präsentierten sich am zweiten Golftag die sanften Hügel des Heilbronner Clubs Hohenlohe, wo auf der 27-Loch-Anlage die Kurse Limes und Friedrichsruhe realistische Chancen zur Rehabilitierung boten. Beim zwanglosen Ausklang im schattigen Bereich der Club-Terrasse mit Pizza und Pasta gab's rundum nur fröhliche Gesichter. Und verdientes Lob für Oberorganisator Klaus Sattler, der wieder einmal eine richtig gute Idee mit der „Einkehr bei Ronny“ verwirklicht und so nebenbei auch noch seinen berühmt-berüchtigten Trophäen-Keller geleert hatte. Sein Motto: Jeder Teilnehmer kriegt einen Preis, damit er wiederkommt. Fortsetzung somit gesichert . . .